Und Du bist dabei
“es ist mal wieder soweit. der art directors club, kurz adc genannt, sucht und kürt die besten nachwuchsgestalter deutschlands. und du bist dabei. als teilnehmer darfst, sollst und musst du dabei sein.”
und ich bin dabei. na ja, ich habe schließlich auch die 80 euro teilnahmegebühr bezahlt. jetzt bin ich in münchen. die adc junior days. “hier hat man gelegenheit mit den jurymitgliedern über die arbeiten oder zukunft zu diskutieren. es werden übrigens nicht nur die adc juroren, sondern auch viele andere adc mitglieder anwesend sein.” toll. das die veranstaltung ausgerechnet in münchen, der stadt am äußersten zipfel deutschlands stattfindet, ist vielleicht nicht besonders praktisch, aber so rund 200 euro muß mir der trip schon wert sein, so mit anreise und übernachtung. essen muß ich ja auch noch. aber schließlich ist dies die einmalige gelegenheit direkt mit den ganzen adc größen zu sprechen. es geht ja auch um meine zukunft. und da sind kontakte ja das a und o. an eine auszeichnung glaube ich nicht, auch wenn mir die teilnahme von meinem professor dringend empfohlen wurde. bei 500 eingereichten arbeiten, die sich die jury an einem tag durchschaut, kann man ja nicht unbedingt damit rechnen, daß sich besonders viel zeit findet, um sich auf die einzelnen arbeiten einzulassen. gerade ein buch, wie ich es gemacht habe zu bewerten, eine arbeit die vor allen dingen von einem konzept und einer geschichte lebt, die man ja auch erstmal entdecken muss, das ist in der kurzen zeit bestimmt nicht so einfach. aber ich fahre vor allem wegen der kontakte hin. ich will ja begegnungen mit den menschen, die sich für meine arbeit interessieren könnten. nach etlichen bewerbungsversuchen, die wohl auch aufgrund der unpersönlichkeit von email und schriftverkehr in den wenigsten fällen überhaupt auch nur mit einer antwort gewürdigt wurden, ist das hier doch hoffentlich meine ersehnte chance.
die versammelte mannschaft wird am frühen abend von einem gereiften herrn begrüßt. delle krause. er führt uns durch eine groß angekündigte informationsveranstaltung, “todsünden und türöffner”. ja, das war mir wichtig, jetzt wollte ich auch mal hören, mit welchen tipps man wirklich mal an ein bewerbungsgespräch kommt. und da dann auch noch einen guten eindruck hinterläßt.
ungefähr 25 artdirektoren werden zitiert, schön mal zu sehen, was denen bei einem bewerber wichtig ist. ich kenne die wenigsten büros auch nur vom namen her. so viele werbeagenturen. ist denn kein designbüro dabei? na ja, die werden auch nicht nach was anderem gucken. der große schlüsselmoment bleibt leider aus. irgendwie folgen die ansprüche eigentlich nur den regeln eines gesunden menschenverstandes. manchmal zeigen sich auch genau gegenteilige vorstellungen. ein befragter gibt als einstellungskriterium große brüste an. ein verhaltenes kichern geht durch den saal. aber gut, wenigstens habe ich bislang alle todsünden ausgelassen.
es werden weitere leute vorgestellt, im flotten werberdeutsch wird über die liebe und und vor allen dingen die irre leidenschaft zum beruf gesprochen. eigentlich ist es ja gar kein beruf sondern berufung. das hört sich ja gut an.
all diese begeisterten leute. vielleicht sollte ich auch in die werbung gehen? aber ich weiß nicht, schließlich bin ich ja designer, und eigentlich würde ich auch ganz gerne als solcher arbeiten. aber später wird sich da ja mit sicherheit der ein oder andere designer ansprechen lassen. die interessieren sich ja bestimmt auch mehr für meine arbeit, als jemand aus der werbung.
nach der veranstaltung wende ich mich direkt an den mann vom focus, der zuvor gesprochen hatte. ich habe den tipp bekommen, mich doch mal in einer bildredaktion zu bewerben. wenn ich doch nur wüsste, was da so auf mich zukommen würde? aber der hier wirds doch wohl wissen. ich werde prompt eingeladen, doch mal montags in der focus redaktion vorbeizukommen, dann würde er mir gerne alles zeigen. leider ist die focus redaktion in münchen, ein weiterer trip von amsterdam nach münchen ist für mich unbezahlbar, vor allem wenn es sich noch nicht einmal um ein bewerbungsgespräch handelt. aber ich bedanke mich, und erwähne, dass ich schon 40 bewerbungen in den letzten 3 monaten verschickt habe, und sich auf die wenigsten überhaupt jemand gemeldet hat, wenigstens um mir abzusagen. das liege nicht an mir, beruhigt mich herr schrader, dass sei nur die natürliche arroganz der werber. na denn, vielleicht kann man sich ja später noch mal meine arbeit anschauen, schlage ich vor, und verabschiede mich.
die ausstellung ist wirklich umfangreich.
ich brauch eine zeitlang, um meine diplomarbeit zu finden. ein bißchen verloren liegt sie zwischen anderen büchern auf einem großen tisch. name oder kontaktdaten stehen nicht dabei.
was wohl jemand macht, der meine arbeit gut findet? ach, wer sich wirklich für die arbeit interessiert, der wird sich bestimmt die mühe geben, herauszufinden wer sie gemacht hat. klaro. meine emailadresse steht ja auch hinten drin.
bei der preisverleihung wird mein name nicht genannt. irgendwie schade, aber damit muss man rechnen. ich will ja eigentlich auch keine auszeichnung, sondern einen job, wenn mir die auszeichnung dazu weiterhilft, schön, wenn’s ohne geht, auch gut. dafür bin ich ja hier. student des jahres wird eine studentin. sie hat einen kurzen film gemacht, den ich nicht verstehe. ich versuche noch eine zeitlang darüber nachzudenken, gebe aber auf, als ich bemerke, dass ich die handlung nicht mehr rekonstruieren kann.
eine reihe von servicedamen in roten t-shirts verteilt das flying buffet. es gibt recht exklusive leckereien, ich begeistere mich besonders für eine undefinierbare wohlschmeckende masse, die um zitronengrasstengel herumfritiert wurde. trinken ist auch frei. gulaschkanone und dafür nur 20 euro teilnahmegebühr hätten mich eigentlich auch nicht gestört. aber heute sucht der adc die kreativen talente des jahres, und da wird gefeiert. hauptsache ich bin dabei.
so, jetzt will ich aber wissen warum ich nicht gewonnen habe. vielleicht war ja jemand dabei, der meine arbeit trotzdem toll fand. nach einigem nachfragen werde ich an den leiter der abschlußjury verwiesen. christian mommertz ist sehr freundlich, kann sich nach einigen gedankenstützen auch an meine arbeit erinnern. ja, das sei alles nicht so einfach, bei so vielen arbeiten. und das punktesystem, noten gibts, und dann kommt man weiter oder nicht, aber eigentlich sei nur bei ganz wenigen so richtig diskutiert worden.
ob ich der mit den ganzen schwarzweißphotos sei, nein bin ich nicht, doch eine andere arbeit, aber was solls, mach dir nichts draus, es kann ja nicht jeder gewinnen. was soll ich auch erwarten? bei so vielen arbeiten ist es natürlich unglaublich schwierig sich genau an diese eine zu erinnern. ob er denn jemanden kennt, der wirklich als designer arbeitet? bei den ganzen adc größen wird doch sicher jemand dabei sein, der nicht in der werbung arbeitet. ja, da sieht er jetzt grad keinen, aber da sind bestimmt ganz viele da, zum beispiel, obwohl, nein der hat abgesagt, aber schau dich noch mal um.
ich hab ja schließlich auch die liste mit allen jurymitgliedern. auf den kleinen schwarzweißbildern kann man kaum was erkennen, aber man hat wenigstens schon mal namen, und weiß, wo die arbeiten. hm, auch wieder fast nur leute aus der werbung. obwohl, klaus hesse, der hatte doch auch mal einen vortrag an meiner hochschule gehalten. das ist doch schon mal was. an die arbeiten kann ich mich nicht mehr erinnern, aber der hatte immer so lockere sprüche gemacht. vielleicht kann der mir ja weiterhelfen, so als jemand aus meiner zunft.
irgendwie lässt sich herr hesse nicht finden. eine andere teilnehmerin sagt mir schließlich, er wäre schon gefahren, müsste seinen sohn noch irgendwo abholen. na gut, es wird ja nicht der einzige designer hier gewesen sein. ich spreche den jungen mann an, der hier für die organisation zuständig zu sein scheint. ob er denn von ein paar anwesenden designern wisse, mit denen ich mich mal unterhalten könne? scheinbar etwas irritiert über mein anliegen fragt er, wenn ich mir denn da so vorgestellt habe? naja, ich weiss nicht, vielleicht jemand von strichpunkt? die haben doch auch die tollen neuen urkunden für die adc auszeichnungen gemacht. und ich habe glück, ganz in der nähe steht jochen rädeker von strichpunkt. na endlich. ich stelle mich kurz vor und erwähne, dass ich bereits vor ein paar wochen eine bewerbung geschrieben hätte, auf die mir leider noch nicht geantwortet wurde, aber jetzt sei man ja hier und tolle gelegenheit und so. jochen wirkt etwas reserviert, weist mich aber freundlich darauf hin, dass strichpunkt im jahr an die 600 bewerbungen kriegt, und so was natürlich immer sehr schwierig sei. aber dafür bin ich ja hier, damit man sich auch mal gegenübersteht, und ich nicht bewerbung nummer 347 bin, die genauso interessant oder uninteressant ist, wie die meisten anderen auch. er verspricht mir, sich meine arbeit am nächsten tag anzuschauen, es wäre ja adc hauptversammlung, danach wolle er mal durch die ausstellung schauen. natürlich hätte ich ihm gerne selber meine arbeit vorgestellt, um vielleicht auch mal darüber zu sprechen. selbst wenn sie ihm nicht so gefällt, vielleicht kennt er ja jemanden der, und dann, na ja. er will sie sich auf jeden fall anschauen, und sich bei mir melden, das ist doch schon mal was. leider weiss er jetzt auch keinen, mit dem ich mich mal unterhalten könnte.
die versammelte menge dünnt sich ziemlich schnell aus. der mann vom focus scheint auch schon gegangen zu sein. ich versuche mein investiertes geld durch vermehrtes wahrnehmen des buffets wieder reinzukriegen.
irgendwie bin ich mittendrin, aber nicht so wirklich dabei. draußen entdecke ich delle krause, der ja auch die einführungsveranstaltung geleitet hat. obwohl er sich scheinbar in aufbruchsstimmung befindet muss ich ihn noch mal schnell abpassen, er wird doch sicher wissen, wer hier heute abend anwesend ist. auch delle ist sehr nett, ich darf ihn duzen, obwohl ich zuvor gelernt habe, dass dies ja eigentlich zu den todsünden zählt. komischerweise duzt hier sowieso jeder jeden. ja klaus hesse sei doch da, aber da weiß ich ja schon, dass der schon wieder weg ist. aber der eine mensch vom sz magazin, obwohl, nein, der ist heute auch gar nicht gekommen. und kurt weidemann? nein, der ist auch nicht erschienen. aber moment, da hinten ist doch hermann, geh doch mal zu dem, der kennt alle kreativen auf der welt. hermann vaske scheint etwas erstaunt über mein anliegen, und designer kenne er jetzt auch nicht wirklich viele. aber sich bei einer bildredaktion zu bewerben hält er auf jeden fall für eine gute idee. seine visitenkarte habe ich auch bekommen.
vielleicht sollte ich ihm mal meine arbeit zuschicken, dann wüßte er wenigstens auch, was ich so mache.
im partykeller scheint sich der großteil der verbliebenen leute versammelt zu haben. es ist viel zu laut um sich zu unterhalten.
als ich mir am tresen eine limonade bestelle klopft mir christian mommertz auf die schulter, und brüllt mir zu, das ich jetzt hier mal richtig einen drauf machen könne. mir ist leider nicht nach feiern zumute. ich habe mich die letzten monate eigentlich ausschließlich mit akuten existenzängsten und der vergeblichen suche nach arbeit rumgeschlagen, von meiner 60 stunden woche als quasi unbezahlter praktikant mal abgesehen. der dj spielt fettes brot. als ich den raum verlasse stimmt gerade die zukünftige deutsche kreativelite ausgelassen in den refrain mit ein. es ist fast zwei, und die räumlichkeiten leeren sich zusehends. naja, was solls, morgen ist auch noch ein tag, dann fahre ich halt erst später zurück, bei der ausstellung wird bestimmt jemand sein, außerdem jahresversammlung, alles klar. zu fuss gehe ich noch eine halbe stunde bis zur jugendherberge, die zugfahrt war schließlich schon teuer genug. um die uhrzeit fährt ja sowieso auch keine bahn.
ab 11 uhr ist die ausstellung eröffnet, also bin ich pünktlich da. den gedanken hatte ich wohl als einziger. ich streife ein wenig durch die leeren räume und schaue mir die anderen arbeiten an. auch so viel werbung. hätte gar nicht gedacht, dass an deutschen hochschulen soviel kommerzielle sachen entstehen. später entdecke ich, wie der weibliche teil eines etwas verloren wirkenden rentnerehepaars durch meine arbeit blättert. ich erspare uns beiden ein gespräch. nach etwa anderthalb stunden schusselt eine handvoll leute durch die ausstellung. der junge mann von gestern ist auch wieder da. zufrieden erzählt er zwei besucherinnen vom erfolg des vortags. so viele leute da. toll. als er sich von den beiden löst spreche ich ihn noch mal auf die hauptversammlung an, ob die denn schon angefangen hat, und ob denn viele leute da wären? ich würde ja gerne mit weiteren designern sprechen. da ist er doch erstaunt, am vortag wären doch auch schon so viele da gewesen. ja, aber die waren vor allem aus der werbung, und ich erwähne, dass doch so viele adc mitglieder angekündigt gewesen wären, ob man da nicht mal ein paar namen hätte nennen können? die frühe erkenntnis hier als scheinbar branchenfremder aufzulaufen hätte mir vielleicht eine durchaus teure reise erspart. sichtbar verärgert fragt er mich, ob ich denn etwa glaube, dass er hier vorher die gästeliste veröffentlichen würde? oh, das hätte ich vielleicht wissen müssen, so was macht man natürlich nicht. doof von mir. ich entschuldige mich natürlich für meine unwissenheit, und danke, ich warte dann mal bis die später aus der versammlung kommen, danke noch mal, so in einer stunde, aha, ja, danke.
doch schon ungefähr eine halbe stunde später kommen die teilnehmer von der anstrengenden hauptversammlung rüber. mittagspause.
ich kenne keinen. unauffällig versuche ich auf den buttons namen und büros zu erkennen. delle rauscht an mir vorbei, und ruft mir fröhlich zu, hier haste sie jetzt alle. ja, hier hab ich sie alle. hätte mir jemand das gegenteil zugerufen, hätte es mich auch nicht gewundert.
delle ist schon wieder außer sichtweite. aber da ist ja auch klaus hesse. na endlich. der kennt sich hier doch bestimmt aus. zwischen den schwierigen gesprächen mit seinen kollegen will ich nicht allzu aufdringlich erscheinen, aber in einem etwas ruhigeren augenblick stelle ich mich vor. herr hesse ist wenig begeistert, der moment sei aber auch nicht so gelegen, hauptversammlung und so, wichtige gespräche, so was halt. in offenbach könnte ich aber immer zu einem beratungsgespräch an die hochschule kommen. ja, aber ich bin ja jetzt eigentlich schon mal hier nach münchen gekommen, und würde trotz der einladung doch gerne von der jetzigen situation profitieren, und nicht unbedingt noch mal nach offenbach. nach fünf jahren hochschule kenne ich so was schon. jetzt will ich doch mal die echten leute mit den echten büros kennen lernen. na gut, dann schaut er sich meine arbeit halt mal an, noch schnell nen kaffee holen, so, dann aber mal los.
etwas unsicher in bezug auf seine bereitschaft, sich mit mir auseinanderzusetzen, führe ich herrn hesse möglichst zügig zu meiner arbeit.
ja, also es ist ein buch und es ist eine sehr konzeptorientierte arbeit, der betrachter soll dinge selber entdecken, vielleicht sie auch mal selber, hier, so. ohne das buch vom tisch zu nehmen fliegt herr hesse mit geübtem blick schnell über ein paar seiten, und hat das problem rasch erkannt.
das punktesystem und so, eins bis sechs, da fliegt man schnell raus, und diese arbeit, na ja, nix dran, kein text, wie jetzt photos noch nicht mal selber gemacht?, das ist ja nur ein sammlung von bildern, da kann ich die juroren durchaus verstehen, das kann ja jeder. schau dich doch nur mal um, was andere leute so leisten, die machen die photos selbst und die texte auch noch, hier liegen so viele wirklich intelligente arbeiten, ja, das sind ganz hervorragende leistungen, da musst du dir nur mal überlegen, was das heißt, jetzt damit verglichen zu werden, das hier ist mir einfach zu seicht. doch etwas überrascht aufgrund des so zielsicheren urteilsvermögens von herrn hesse, frage ich, ob dies nicht ein bisschen arg vorschnell wäre, es ginge mir ja jetzt auch nicht um die auszeichnungen an sich, aber als jahrgangsbester könne man doch damit rechnen, vielleicht nicht unbedingt alles falsch gemacht zu haben?
aber in offenbach gibt es beim herrn hesse jedes jahr zig jahrgangsbeste, das ist ja so ganz nett, aber da hätte er doch wirklich mehr gefordert, so ein thema müsste sich ja direkt erschliessen, und da solle ich mal einfach bei den anderen gucken, was es heißt eine intelligente arbeit zu erstellen, wer soll denn so was überhaupt verlegen wollen? gerade will ich anfangen, den ansatz, dass der inhalt doch die form bilden solle und nicht umgekehrt zu verteidigen, seine position und erfahrung in ehren, aber ob er es denn wirklich geschafft habe, sich beim überschlagen weniger seiten den inhalt eines ganzen buches vertraut zu machen?, aber ich merke schon es reicht, war ja eigentlich schon entgegenkommen genug vom herrn hesse. und dann noch so eine doofe arbeit, ach schade, danke trotzdem.
das es mir eigentlich weniger um seine persönliche kritik als vielmehr um mögliche verbindungen zu interessierten leuten ging, war inzwischen schon völlig untergegangen. im rausgehen dann doch auch noch mal der verweis auf die intelligenten anderen arbeiten, woraufhin ich dann doch noch mal erwähne, dass kesselskramer mit verwandten arbeiten doch sehr bekannt geworden sind, und die wären ja schließlich allgemein hin doch auch als eher intelligent bekannt. da wird mir erwidert, dass sich das dann ja auch in einem ganz bestimmten kontext zum auftraggeber befände, und dann stehe auf der arbeit vorne ein großer markenname drauf, und dann funktioniere so was auch, aber doch nicht so. kesselskramer seien ja schließlich für brillante kommunikationslösungen bekannt. hm. schade. da muss ich mich wohl noch mal genauer erkundigen. aber der herr hesse kennt sich ja scheinbar ganz gut aus.
jetzt muss ich aber auch meinen zug kriegen. hab ja noch neun stunden fahrt vor mir. ich bedanke mich noch mal beim herrn hesse für das gespräch und die tollen tipps. kurz überlege ich, ob ich mich wegen meiner arbeit entschuldigen soll, schließlich hatte er ja auch seine wertvolle zeit geopfert, und dann so eine schlechte arbeit. hätte ich das vorher gewusst, dann hätte ich mich bestimmt auch mehr angestrengt. aber das war ja schon entgegenkommen genug, vom herrn hesse, und ich will das hier ja nicht ewig hinausziehen. na, noch mal danke, und tschüß. muss jetzt wirklich los. schade, dass nicht mehr draus geworden ist, bei den adc junior days. aber vielleicht beim nächsten mal. dann schick ich auch mal eine intelligente arbeit ein, und bin wieder dabei. denn dabei sein ist alles.